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	<title>Alfred Adler | HE Institute</title>
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	<description>Individualpsychologische Weiterbildung und Beratung</description>
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	<title>Alfred Adler | HE Institute</title>
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		<title>Was ist psychosoziale Kompetenz?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 10:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
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		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bau und Funktion des menschlichen Gehirns sind für Aufgaben optimiert, die unter dem Begriff ‚psychosoziale Kompetenz‘ zusammengefasst werden kann. Als Schlüsselqualifikation für morgen wird von den nächsten Generationen etwas verlangt, was „Arbeitgeber“ schon heute händeringend suchen, und was den Menschen in unserer technisierten, hektischen und leistungsorientierten Gesellschaft offenbar zunehmend abhanden zu kommen droht: psychosoziale Kompetenz, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>Bau und Funktion des menschlichen Gehirns sind für Aufgaben optimiert, die unter dem Begriff ‚psychosoziale Kompetenz‘ zusammengefasst werden kann.</blockquote>
Als Schlüsselqualifikation für morgen wird von den nächsten Generationen etwas verlangt, was „Arbeitgeber“ schon heute händeringend suchen, und was den Menschen in unserer technisierten, hektischen und leistungsorientierten Gesellschaft offenbar zunehmend abhanden zu kommen droht: <strong>psychosoziale Kompetenz</strong>, also die Fähigkeit, gemeinsam mit anderen Menschen nach tragfähigen Lösungen für die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen zu suchen.
<p style="padding-left: 440px;">Gerald Hüther, Neurobiologe, Deutschland</p>
&nbsp;

Im Verlauf des Lebens entstehen immer wieder <strong>belastende Situationen, die das persönliche Leben und den Alltag erheblich beeinträchtigen können</strong>. Dazu gehören z.B. Trennung beruflicher und privater Natur, Trauer nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen, Verlust des Arbeitsplatzes, stark belastende Stimmungsschwankungen oder fortdauernde innere Unruhe

<strong>Über psychosoziale Kompetenzen verfügt, wer mit schwierigen menschlichen Situationen und Herausforderungen umzugehen weiß.</strong> Der Mensch muss mit sich selbst, mit seinem Charakter, seinen Bedürfnissen, seinen Strategien und Zielsetzungen zurechtkommen (Selbstkompetenz) und er muss sich auch auf andere, fremde, vielleicht schwierige Menschen einstellen können, die etwas anderes wollen als er selbst.

Diese Kompetenzen sind für den Menschen essenziell, um ein gesundes Leben führen und genießen zu können. Man spricht auch von „Lebenskompetenzen“ (life skills). Diese beinhalten Fertigkeiten, die es der Person gestatten, effektiv mit Herausforderungen und Belastungen aus dem alltäglichen Leben umzugehen.

Im Berufsleben sind psychosoziale Kompetenzen wichtig, um mit anderen Menschen produktiv zu kommunizieren und zu kooperieren. Hier nennt man sie meist nur „soziale Kompetenzen“.

<strong>In helfenden und heilenden, lehrenden und leitenden Berufen aber gehört ein gesteigertes Mass an psychologischem Einfühlungsvermögen und Verständnis zur beruflichen Qualifikation</strong>, z.B. bei Sozialpädagogen, Pflegekräften, Ärzten, Lehrern, Trainern, Beratern, Supervisoren und Führungskräften. Um das zum Ausdruck zu bringen, spricht man von <strong>„psychosozialer Kompetenz“</strong>.

So erstreckt sich der Begriff „psychosoziale Kompetenz“ in zwei Richtungen:
<ul>
 	<li>Lebenskompetenzen, Selbstkompetenz (Es geht um das eigene Leben und die eigene Zufriedenheit)</li>
 	<li>Soziale Kompetenzen mit psychologischer Dimension (Es geht um das Leben der anderen, um deren Leistung, Entwicklung oder Heilung)</li>
</ul>
Mehr Informationen zur Individualpsychologie <a href="https://he-institute.ch/individualpsychologie/">hier &gt;</a> oder <a href="https://he-institute.ch/podcast-alfred-adler-und-die-individualpsychologie/">Podcast SWR2</a>

&nbsp;

Quellen:

<a href="https://peterlutz.ch/">https://peterlutz.ch/</a> , <a href="http://www.teamdynamik.net/">http://www.teamdynamik.net/</a> , <a href="https://phzh.ch/">https://phzh.ch/</a>

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		<title>Der Mensch ist ein zielorientiertes Wesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der wesentlichen Erkenntnisse Adlers ist, dass das Verhalten des Menschen nicht in erster Linie mit der Kausalität (Ursache und ihre Wirkung), sondern vielmehr mit der Finalität (Zielgerichtetheit) erklärbar ist. Während Sigmund Freud das Verhalten des Menschen vorwiegend als Wirkung frühkindlicher Erfahrungen verstand, betont Adler die Notwendigkeit, nach dem Zweck respektive Ziel von Verhalten und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[Eine der wesentlichen Erkenntnisse Adlers ist, dass das Verhalten des Menschen nicht in erster Linie mit der Kausalität (Ursache und ihre Wirkung), sondern vielmehr mit der Finalität (Zielgerichtetheit) erklärbar ist.

Während Sigmund Freud das Verhalten des Menschen vorwiegend als Wirkung frühkindlicher Erfahrungen verstand, betont Adler die Notwendigkeit, nach dem Zweck respektive Ziel von Verhalten und Symptomen (Finalität) zu fragen.

Um das Prinzip der Zielgerichtetheit besser zu verstehen, wird zwischen zwei Ziel-Ebenen unterschieden:
<ol>
 	<li>Das universelle Ziel – das bei allen Menschen gleich ist.</li>
 	<li>Das persönliche Ziel – das im Lebensstil des Menschen (d.h. in seiner &#171;Persönlichkeit“) zum Audruck kommt.</li>
</ol>
Der Mensch schafft sich in seiner Kindheit selbst ein Ziel und wählt seine Handlungen nach diesem Ziel. Seine Bewegung ist zielgerichtet, sagt Adler.

Mehr dazu:  <a href="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2022/01/Text-fuer-HEI-news-Jan-2022-Das-Prinzip-der-Zielgerichtetheit_v2.pdf" target="_blank" rel="noopener">Der Mensch ist ein zielorientiertes Wesen</a> (Download PDF)

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		<title>Horizontales vs vertikales Welt- und Menschenbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 18:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenkenntnis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir leben in einer Gesellschaft, in der fast jeder glaubt, dass er fast alles tun kann, ohne Verantwortung für sein Tun übernehmen zu müssen. Solidarität, Gerechtigkeit und Verantwortungsgefühl werden als Verlierer- und Versagermentalität abgetan. Ist das die Welt, in der wir leben wollen, überleben können? Oder gibt es alternative Lebensformen, die das Zusammenleben der Menschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[Wir leben in einer Gesellschaft, in der fast jeder glaubt, dass er fast alles tun kann, ohne Verantwortung für sein Tun übernehmen zu müssen. Solidarität, Gerechtigkeit und Verantwortungsgefühl werden als Verlierer- und Versagermentalität abgetan. Ist das die Welt, in der wir leben wollen, überleben können? Oder gibt es alternative Lebensformen, die das Zusammenleben der Menschen für alle bereichert und unsere Welt überleben lässt?

(Jürgen Tichy, aus Vorwort zu ‚Die verantwortungslose Gesellschaft‘, tredition Verlag, 2008)

Die <strong>Weltanschauung eines „horizontalen Weltbildes“</strong>, die Alfred Adler (1870 &#8211; 1937) &#8211; Begründer der Individualpsychologie &#8211; vorschlägt, ist die Alternative.

Mehr dazu: <a href="https://mcusercontent.com/3edc182b26a9741664d8d3efd/files/f8dbe9fd-0ea4-86c9-74de-e1cc29d7ff4c/Horizontales_vs_vertikales_Welt_und_Menschenbild_v1.pdf">Horizontales vs vertikales Welt- und Menschenbild</a> (Download PDF)

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		<title>Freiheit der Wahl und ihre Grenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 17:33:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der grössten Ideen Alfred Adlers, Begründer der Individualpsychologie, die viel Hoffnung, Optimismus und Möglichkeiten in sich birgt, ist das Konzept der Freiheit – die Freiheit der Wahl und der Entscheidung, die wir als Menschen haben. So sieht Adler den Menschen als ein Entscheidungen treffendes Wesen. Diese Freiheit ist untrennbar mit der Übernahme  persönlicher Verantwortung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[Eine der grössten Ideen Alfred Adlers, Begründer der Individualpsychologie, die viel Hoffnung, Optimismus und Möglichkeiten in sich birgt, ist das Konzept der Freiheit – die <strong>Freiheit der Wahl und der Entscheidung</strong>, die wir als Menschen haben. So sieht Adler den <strong>Menschen als ein Entscheidungen treffendes Wesen</strong>.

Diese Freiheit ist untrennbar mit der Übernahme  <strong>persönlicher Verantwortung für die eigene Entscheidung</strong> verbunden, was durchaus einer der Gründe sein kann, warum Adler weniger beliebt ist als die Schöpfer anderer Theorien.

Bevor wir diese grosse Verantwortung abwehren, die uns damit übertragen wird, ist die Erklärung notwendig, dass es sich bei der Wahl- und Entscheidungsfreiheit nach Adler um eine <strong>Freiheit mit einigen Begrenzungen </strong>handelt.

Sigmund Freud schlug eine Möglichkeit vor – um den Wunsch zu verwirklichen, uns von der Verantwortung zu entbinden – das Unterbewusstsein, das Unbewusste, die Triebe und Instinkte. All dies ermöglichte es dem Einzelnen, die Freiheit von Verantwortung zu feiern. „Ich weiss nicht, warum ich das getan habe oder warum ich das gesagt habe. Es ist einfach passiert. Etwas hat mich dazu geführt, es kam wahrscheinlich aus meinem Unterbewusstsein.“

Die Folge: auf dieser Grundlage werden Menschen, die ein Verbrechen begehen, oft psychologisch begründete „Schuldunfähigkeit“ attestiert!

Adler hingegen sagte: „Nein, es ist nicht einfach ‚passiert‘“. Du trägst selbst die Verantwortung dafür. Du hast dich dazu entschieden, dies zu tun oder nicht zu tun, dies zu sagen oder auf eine bestimmte Art und Weise zu handeln.“

Mehr dazu:  <a href="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2021/11/Freiheit-der-Wahl-Auszug-aus-Buch-Zivit-Abramson_v7.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2021/11/Freiheit-der-Wahl-Auszug-aus-Buch-Zivit-Abramson_v5.pdf">Freiheit der Wahl und ihre Grenzen</a> (Download PDF)

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		<item>
		<title>Podcast Alfred Adler und die Individualpsychologie</title>
		<link>https://he-institute.ch/podcast-alfred-adler-und-die-individualpsychologie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=podcast-alfred-adler-und-die-individualpsychologie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 10:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Referenz]]></category>
		<category><![CDATA[SWR 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sendung vom 07.02.2020 8:30 Uhr, SWR2 Wissen (28 Min) „Leben heißt sich entwickeln“ schreibt Alfred Adler in seinem 1933 erschienenen Bestseller „Der Sinn des Lebens“. Er etablierte seine Individualpsychologie als optimistische Alternative zur Psychoanalyse von Sigmund Freud. &#160; Alfred Adler: 150. Geburtstag Am 7. Februar 2020 jährte sich Alfred Adlers Geburtstag zum 150. Mal. Für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-57032-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2020/02/swr2wissen-20200207-alfred-adler-und-die-individualpsychologie.m.mp3?_=1" /><a href="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2020/02/swr2wissen-20200207-alfred-adler-und-die-individualpsychologie.m.mp3">https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2020/02/swr2wissen-20200207-alfred-adler-und-die-individualpsychologie.m.mp3</a></audio></p>
<p><a href="https://www.swr.de/swr2/wissen/alfred-adler-und-die-individualpsychologie-100.html" target="_blank" rel="noopener">Sendung vom 07.02.2020 8:30 Uhr, SWR2 Wissen</a> (28 Min)</p>
<h5>„Leben heißt sich entwickeln“ schreibt Alfred Adler in seinem 1933 erschienenen Bestseller „Der Sinn des Lebens“. Er etablierte seine Individualpsychologie als optimistische Alternative zur Psychoanalyse von Sigmund Freud.</h5>
<p>&nbsp;</p>
<div class="panel-heading">
<h2>Alfred Adler: 150. Geburtstag</h2>
</div>
<div class="panel-body info-box-content">
<p>Am 7. Februar 2020 jährte sich Alfred Adlers Geburtstag zum 150. Mal.</p>
</div>
<p>Für ihn ist jeder Mensch einmalig und in der Lage sich zu einer sozialeren, kreativeren und friedlicheren Persönlichkeit zu entwickeln. „Das ist die schöpferische Kraft, die in jedem Lebewesen verankert ist“.</p>The post <a href="https://he-institute.ch/podcast-alfred-adler-und-die-individualpsychologie/">Podcast Alfred Adler und die Individualpsychologie</a> first appeared on <a href="https://he-institute.ch">HE Institute</a>.]]></content:encoded>
					
		
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		<title>Pandemien fallen nicht vom Himmel</title>
		<link>https://he-institute.ch/pandemien-fallen-nicht-vom-himmel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pandemien-fallen-nicht-vom-himmel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2020 23:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Corona Pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Psychische Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><section class="av_textblock_section "  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock  '   itemprop="text" ><h3>Eine kurze Geschichte zum Thema Pandemie</h3>
<hr />
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-59760 aligncenter" src="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2021/02/Girolamo-Fracastoro.jpg" alt="" width="206" height="245" /></p>
<p><strong>Girolamo Fracastoro</strong> (1478 &#8211; 1553), italienischer Arzt, Astronom, Dichter und Philosoph der Renaissance mit weiten wissenschaftlichen Interessen: Unter anderem befasste er sich mit Kosmologie, Geologie, Pharmakologie und Biologie, versuchte zu verstehen, wie sich Krankheiten verbreiten.</p>
<p>Als Erster propagierte er dabei eine mutige neue Theorie. Mit seinem Werk «De contagione» hat er einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis von übertragbaren Krankheiten geleistet.</p>
<p>Fracastoro unterschied <strong>drei Arten der Ansteckung</strong>: durch <strong>direkten </strong>Kontakt von Mensch zu Mensch, durch <strong>indirekten </strong>Kontakt, etwa durch Wäschestücke als Infektionsträger, oder über eine gewisse Entfernung <strong>durch die Luft</strong>. Als erster Arzt hat Fracastoro vermutet, dass Infektionen durch etwas wie Mikroorganismen entstehen, die nicht allein Träger der Krankheit sind, sondern auch die Fähigkeit haben, sich in einem befallenen Organismus weiter zu vermehren. Diese Organismen nennt er «fomites», was etwa mit Zunder oder Zündstoff übersetzt werden kann und den Vorgang der Weiterverbreitung bildhaft verdeutlicht.</p>
<p>Ein Forscher brauchte damals wie heute <strong>Mut</strong>, um neue Impulse und Gedanken, auch eigene, ernster zu nehmen als das, was als herrschende Meinung doziert wurde – daran hat es Fracastoro offensichtlich nicht gemangelt. Auch wenn Fracastoro Himmel und Erde untersuchte: Aus heutiger Sicht stellen seine Arbeiten über Seuchen und Epidemien alles andere in den Schatten.</p>
<p>(Auszüge aus einem Artikel von Jean-Pierre Jenny vom 30.01.2021 in der Neuen Zürcher Zeitung)</p>
</div></section></p>
<p><div   class='hr hr-short hr-center   avia-builder-el-1  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner ' ><span class='hr-inner-style'></span></span></div></p>
<p><section class="av_textblock_section "  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock  '   itemprop="text" ><p>Wie ein ansteckender Krankheitserreger entsteht und den Mensch befällt kann nur die Wissenschaft beantworten. Wie wir mit einem solchen Virus umgehen, müssen wir selbst beantworten und verantworten. Die gegenwärtige Pandemie zeigt, dass nur ein gemeinsames Handeln mit Verantwortungsgefühl und -bewusstsein gegenüber der Gemeinschaft einen so gefährlichen Virus wie Covid-19 an seiner Verbreitung hindern kann.</p>
<p>Verantwortungsgefühl für das Wohl der Mitmenschen – von Alfred Adler, dem Begründer der Individualpsychologie, auch „Gemeinschaftsgefühl“ genannt – ist der Schlüssel für den Sieg über das Virus, das keine geografischen Grenzen kennt und keinen Unterschied macht zwischen Menschen jeglichen Alters oder Herkunft.</p>
<p>Fragen wir uns also, was unser persönlicher Beitrag zum Sieg über das Virus sein könnte. Einerseits kennen wir die Antworten und Empfehlungen, die uns Wissenschaft und Politik in Ihrer Sorge um das Wohl der Bürger geben. Andererseits sind wir es, d.h. jeder einzelne Mensch, der Verantwortung für die Umsetzung dieser Antworten und Empfehlungen übernehmen muss. Eine Herausforderung, der sich die Menschheit als Ganzes zum ersten Mal in ihrer Geschichte gegenübersieht.</p>
<p>Kann diese Herausforderung ohne ein gemeinsames Verantwortungsgefühl erfolgreich überwunden werden? Bewirkt nicht alles, was der Einheit im Denken und Handeln entgegenwirkt Uneinigkeit und Chaos, wie wir es hautnah in aller Welt erleben?</p>
<p>Die Vorstellung, diese Pandemie mit geeinten Kräften überwinden zu können, wird jedem Einzelnen Kraft und Antrieb geben, seinen persönlichen Beitrag zu leisten und durchzuhalten.</p>
<p>Heinz und Roswitha Göltenboth</p>
</div></section></p>The post <a href="https://he-institute.ch/pandemien-fallen-nicht-vom-himmel/">Pandemien fallen nicht vom Himmel</a> first appeared on <a href="https://he-institute.ch">HE Institute</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum ist die Individualpsychologie Alfred Adlers so aktuell?</title>
		<link>https://he-institute.ch/warum-ist-die-individualpsychologie-alfred-adlers-aktuell/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=warum-ist-die-individualpsychologie-alfred-adlers-aktuell</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[he-institute-dev]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 14:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenkenntnis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alfred Adler (1870 – 1937), Begründer der Individualpsychologie, gehört mit seiner tiefenpsychologischen Richtung, die wie kaum eine andere auf die sozialen Probleme menschlichen Verhaltens eingeht, zu den grössten Anregern der gegenwärtigen Psychologie. Seine Darstellung der Persönlichkeitsentwicklung und die Pathologie menschlichen Verhaltens zeigt, wie lebensnah und zeitgemäss Adlers Lehren heute sind, mit ihrem Schwerpunkt der Sozialität [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alfred Adler (1870 – 1937), Begründer der Individualpsychologie, gehört mit seiner tiefenpsychologischen Richtung, die wie kaum eine andere auf die sozialen Probleme menschlichen Verhaltens eingeht, zu den grössten Anregern der gegenwärtigen Psychologie. Seine Darstellung der Persönlichkeitsentwicklung und die Pathologie menschlichen Verhaltens zeigt, wie lebensnah und zeitgemäss Adlers Lehren heute sind, mit ihrem Schwerpunkt der Sozialität des Menschen.</p>
<p>„Forschungsergebnisse der letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass der Bau und die Funktion des menschlichen Gehirns in besonderer Weise für Aufgaben optimiert sind, die wir unter den Begriff ‚psychosoziale Kompetenz‘ zusammenfassen. Unser Gehirn ist demnach weniger ein Denk- als vielmehr ein Sozialorgan.“ (Gerald Hüther, Neurobiologe, 2007)</p>
<p>Adler definierte Anfang des 20. Jahrhunderts den Menschen bereits als soziales Wesen, das in eine Umwelt eingebettet ist, mit der es in ständigem Austausch steht, und das von der Interaktion mit dieser Umwelt geprägt wird. So betrachtet er den Menschen als eine einzigartige, ganzheitliche Persönlichkeit, deren Handeln sozial und zielgerichtet ist und die nur in ihrem sozialen Umfeld zu verstehen ist.</p>
<p><strong>Menschenkenntnis</strong><br />
Obwohl die meisten Menschen kein entsprechendes Studium absolviert haben, halten sich viele für kompetente Menschenkenner. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Sowohl das familiäre als auch das politische und gesellschaftliche Leben krankt an unserer eingeschränkten Menschenkenntnis. Aber so erstrebenswert Menschenkenntnis und zwischenmenschliches Verhalten auch sind, so schwierig sind sie zu erlangen. Die Psyche des Menschen verstehen steht im Zentrum des Lebenswerkes von Alfred Adler. Sein Verdienst ist es, das Verstehen wissenschaftlich lehrbar gemacht und mit der Individualpsychologie eine Lehre geschaffen zu haben, die auch Nicht-Fachleute verstehen und anwenden können.</p>
<p><strong>Was die Welt heute braucht</strong><br />
Die Individualpsychologie unterstützt den Menschen, seine verborgenen, ungenutzten Fähigkeiten und Ressourcen zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen und genau das ist es, was die Welt heute braucht: Menschen, die sich engagieren und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen in einer Welt, die vor grossen Herausforderungen steht, Frieden und Wohlergehen für alle zu schaffen.</p>
<p><a href="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2018/12/iStock-135757203_550x294.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3657" src="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2017/11/iStock-135757203_550x294.jpg" alt="" width="550" height="294" /></a></p>
<p>Adlers positives Menschenbild kommt im folgenden Zitat zum Ausdruck:</p>
<p><em>„Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen.“</em></p>
<p><strong>Psychische Gesundheit</strong><br />
Nach Alfred Adler sind das persönliche und gemeinschaftliche Streben nach Beitragen, Gleichwertigkeit und gegenseitigem Respekt zwischen Einzelnen und Gruppen die wichtigsten Voraussetzungen für psychische Gesundheit. Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung mit effektiven Methoden für Prävention und Behandlung von psychologischen und sozialen Problemen bietet die Individualpsychologie konkrete Schritte zur Verbesserung von menschlichen Beziehungen in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz oder in multinationalen Wechselbeziehungen.</p>
<p>Heinz und Roswitha Göltenboth</p>
<hr />
<p><strong><a href="https://he-institute.ch/individualpsychologie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Mehr zur Individualpsychologie Alfred Adlers</a></strong></p>The post <a href="https://he-institute.ch/warum-ist-die-individualpsychologie-alfred-adlers-aktuell/">Warum ist die Individualpsychologie Alfred Adlers so aktuell?</a> first appeared on <a href="https://he-institute.ch">HE Institute</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Du musst nicht von allen gemocht werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2019 12:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Vom Mut, sich nicht zu verbiegen Ichiro Kishimi und Fumitake Koga, zwei japanische Autoren machen uns auf eine spannende Art und Weise mit Alfred Adler, dem Begründer der Individualpsychologie bekannt. Ein zutiefst unglücklicher junger Mann trifft auf einen Philosophen, der ihm erklärt, wie jeder von uns in der Lage ist, sein eigenes Leben zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 class="avia-caption-title "><strong>Vom Mut, sich nicht zu verbiegen</strong></h2>
<p><strong>Ichiro Kishimi</strong> und <strong>Fumitake Koga</strong>, zwei japanische Autoren machen uns auf eine spannende Art und Weise mit Alfred Adler, dem Begründer der Individualpsychologie bekannt.</p>
<p>Ein zutiefst unglücklicher junger Mann trifft auf einen Philosophen, der ihm erklärt, wie jeder von uns in der Lage ist, sein eigenes Leben zu bestimmen, und wie sich jeder von den Fesseln vergangener Erfahrungen, Zweifeln und Erwartungen anderer lösen kann.</p>
<p>Es sind die Erkenntnisse von Alfred Adler – dem Begründer der Individualpsychologie – die diesem bewegenden Dialog zugrunde liegen, die zutiefst befreiend sind und uns allen ermöglichen, die Begrenzungen zu ignorieren, die unsere Mitmenschen und wir selbst uns auferlegen.</p>
<hr />
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-55957" src="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/06/Du-musst-nicht-von-allen-gemocht-werden-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" />  Ein zugänglicher wie tiefgründiger und definitiv aussergewöhnlicher Lebenshilfe-Ratgeber – Millionen haben ihn bereits gelesen und profitieren von seiner Weisheit.<br />Deutsche Erstausgabe veröffentlicht im Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2019, ISBN 978 3 499 63405 5   </p>
<hr />
<p>Aus der Vorbemerkung des Buches:</p>
<p>«Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und Alfred Adler sind drei Giganten in der Welt der Psychologie. Dieses Buch ist ein Extrakt aus Adlers philosophischen und psychologischen Ideen und Lehren in Form eines anschaulich erzählten Dialogs zwischen einem Philosophen und einem jungen Mann.</p>
<p>Die Adler’sche Psychologie genießt in Europa und den USA breite Anerkennung und präsentiert einfache und direkte Antworten auf die philosophische Frage: Wie kann man glücklich sein? In der Adler’schen Psychologie liegt vielleicht der Schlüssel dazu. Die Lektüre dieses Buches könnte Ihr Leben verändern.»</p>
<p>Wer wissen will, was die beiden Antipoden – der wilde, wissbegierige und radikal zweifelnde junge Mann und der alte Gelehrte – einander zu sagen haben, kann hier in den Dialog eintauchen.</p>
<p>Es geht wie im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sokratische_Methode" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sokratischen Dialog</a> um ganz essentielle Fragen, die unser Leben betreffen, unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart und unsere Zukunft.</p>
<h6><strong>Eine Kostprobe aus dem Buch:</strong></h6>
<p><strong>Junger Mann</strong>: Sie haben von einer «anderen Philosophie» gesprochen, aber ich habe gehört, die griechische Philosophie sei Ihr Spezialgebiet.</p>
<p><strong>Philosoph</strong>: Ja, die griechische Philosophie spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle.</p>
<p><strong>Junger Mann</strong>: Was ist denn diese «anderen Philosophie»?</p>
<p><strong>Philosoph</strong>: Das ist eine völlig neue Richtung der Psychologie, gegründet zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von dem österreichischen Psychiater Alfred Adler.</p>
<p><strong>Junger Mann</strong>: Ich weiss ein wenig über die Psychologie von Freud und Jung. Ein faszinierendes Gebiet.</p>
<p><strong>Philosoph</strong>: Ja, Freud und Jung sind beide sehr bekannt. Selbst hier. Adler gehörte zum ursprünglichen Kern der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, geleitet von Freud. Seine Vorstellungen standen aber im Gegensatz zu Freuds. So trennte er sich von der Gruppe und entwickelte auf der Grundlage seiner ureigenen Theorien eine «Individualpsychologie».</p>
<p><strong>Junger Mann</strong>: Individualpsychologie? Noch so ein merkwürdiger Ausdruck. Adler war also ein Schüler von Freud?</p>
<p><strong>Philosoph</strong>: Nein, das war er nicht. Diese falsche Vorstellung ist sehr verbreitet; wir müssen uns von ihr lösen. Zuerst einmal waren Adler und Freud vom Alter her ziemlich nah beieinander, und ihr Verhältnis als Forscher war ein ebenbürtiges. In dieser Hinsicht unterschied sich Adler sehr von Jung, der Freud als eine Vaterfigur verehrte. Wenn auch die Psychologie vor allem mit Freud und Jung in Verbindung gebracht wird, so wird Adler doch neben Freud und Jung als einer der drei Großen auf diesem Gebiet angesehen.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen viele gute Erkenntnisse beim Lesen!</p>
<p>Heinz und Roswitha Göltenboth</p>
<hr />
<p>Mehr zum <strong>Thema</strong> &#171;Individualpsychologie&#187; : <strong><a href="https://he-institute.ch/individualpsychologie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier &gt;</a></strong></p>
<p>Zur <strong>Aktualität</strong> der Individualpsychologie: <a href="https://he-institute.ch/warum-ist-die-individualpsychologie-alfred-adlers-aktuell/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier &gt;</strong></a></p>

<p>&nbsp;</p>The post <a href="https://he-institute.ch/du-musst-nicht-von-allen-gemocht-werden/">Du musst nicht von allen gemocht werden</a> first appeared on <a href="https://he-institute.ch">HE Institute</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsgefühl aus Sicht der Individualpsychologie Alfred Adlers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2014 11:19:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alfred Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Individualpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenkenntnis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alfred Adler (1870 – 1937), Begründer der Individualpsychologie, gehört mit seiner tiefenpsychologischen Richtung, die wie kaum eine andere auf die sozialen Probleme menschlichen Verhaltens eingeht, zu den grössten Anregern der gegenwärtigen Psychologie. Seine Darstellung der Persönlichkeitsentwicklung und die Pathologie menschlichen Verhaltens zeigt, wie lebensnah und zeitgemäss Adlers Lehren heute sind, mit ihrem Schwerpunkt der Sozialität [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alfred Adler (1870 – 1937), Begründer der Individualpsychologie, gehört mit seiner tiefenpsychologischen Richtung, die wie kaum eine andere auf die sozialen Probleme menschlichen Verhaltens eingeht, zu den grössten Anregern der gegenwärtigen Psychologie. Seine Darstellung der Persönlichkeitsentwicklung und die Pathologie menschlichen Verhaltens zeigt, wie lebensnah und zeitgemäss Adlers Lehren heute sind, mit ihrem Schwerpunkt der Sozialität des Menschen.</p>



<p>„Forschungsergebnisse der letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass der Bau und die Funktion des menschlichen Gehirns in besonderer Weise für Aufgaben optimiert sind, die wir unter den Begriff ‚psychosoziale Kompetenz‘ zusammenfassen. Unser Gehirn ist demnach weniger ein Denk- als vielmehr ein Sozialorgan.“<sup> <a id="anker1" title="Fussnote" href="#fn1">[1]</a> </sup> </p>



<p>Adler definierte Anfang des 20. Jahrhunderts den Menschen bereits als soziales Wesen, das in eine Umwelt eingebettet ist, mit der es in ständigem Austausch steht, und das von der Interaktion mit dieser Umwelt geprägt wird. So betrachtet er den Menschen als eine einzigartige, ganzheitliche Persönlichkeit, deren Handeln sozial und zielgerichtet ist und die nur in ihrem sozialen Umfeld zu verstehen ist.</p>



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<p><strong>Bedeutung der menschlichen Gemeinschaft für die Entwicklung des Charakters</strong></p>



<p>Das Grundproblem jeder psychologischen Betrachtung bildet die Frage: welche Kräfte formen das menschliche Seelenleben, beherrschen die einzelnen Handlungen, die geistigen, seelischen Regungen des Menschen? Der tragende Gedanke Adlers ist die Erkenntnis von der Bedeutung der menschlichen Gemeinschaft für die Entwicklung des Charakters, für jede Handlung und Gefühlsregung des Menschen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das schon Aristoteles ein „Zoon Politicon“ (der Mensch als soziales, politisches Wesen <sup> <a id="anker2" title="Fussnote" href="#fn2">[2]</a> </sup> ) nannte. Damit bezieht Adler die Mitmenschen des Individuums in den Begriff der <em>Ganzheitlichkeit</em> ein und nennt das damit verbundene Gefühl des Einzelnen <em>Gemeinschaftsgefühl</em>, das sich in dem Bewusstsein äussert, mit anderen Menschen verbunden zu sein. Mit den Worten Adlers:</p>



<p><em>„Gemeinschaftsgefühl besagt vor allem: Fühlen mit der Gesamtheit sub specie aeternitates.“</em></p>



<p>Sein Gemeinschaftsgefühl umfasst das Zusammengehörigkeitsgefühl und das aktive Mitwirken in der Gemeinschaft zum allgemeinen, gemeinschaftsfördernden Nutzen. Dabei spricht er auch von der <em>eisernen</em> <em>Logik des menschlichen Zusammenlebens</em>, deren Grundlage die Anerkennung voller Gleichwertigkeit aller Menschen ist – Teil sozialer Notwendigkeiten und Gesetze, die für das Zusammenleben der Menschen nötig sind und deren Missachtung Harmonie und Mitarbeit unmöglich macht. In seinem jüngsten Buch <em>Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens</em> schreibt Joachim Bauer: „Unsere Spezies hat nicht nur die Kompetenz, über ihre Zukunft nachzudenken. Menschen haben ein Zukunftsbedürfnis. Wo dieses Bedürfnis nicht genährt, sondern missachtet oder zerstört wird, kommt es zu einem Erlahmen, manchmal auch zu einem Zusammenbruch der psychischen und biologischen Vitalität.“ <sup> <a id="anker3" title="Fussnote" href="#fn3">[3]</a> </sup> Bei der Betrachtung der <em>menschlichen Gemeinschaft als holistisches System</em> stellt sich unweigerlich die Frage, welches denn die „kranken Zellen“ sind, die das Ganzheitsgefüge der menschlichen Gesellschaft stören und ins Wanken bringen, wie wir dies tagtäglich erleben. Sind es nicht in erster Linie religiöse, nationale oder rassische Vorurteile, die noch immer das Denken und Verhalten vieler Menschen in unserer Gesellschaft negativ beeinflussen?</p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34954" src="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/05/iStock-510464017-1030x687.jpg" alt="" width="515" height="344" srcset="https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/05/iStock-510464017-1030x687.jpg 1030w, https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/05/iStock-510464017-600x400.jpg 600w, https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/05/iStock-510464017-300x200.jpg 300w, https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/05/iStock-510464017-768x512.jpg 768w, https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/05/iStock-510464017-1500x1000.jpg 1500w, https://he-institute.ch/wp-content/uploads/2019/05/iStock-510464017-705x470.jpg 705w" sizes="auto, (max-width: 515px) 100vw, 515px" /></figure>



<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"></a><strong>Was die Welt heute braucht</strong></p>



<p>Die Individualpsychologie unterstützt den Menschen, seine verborgenen, ungenutzten Fähigkeiten und Ressourcen zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen und genau das ist es, was die Welt heute braucht: Menschen, die sich engagieren und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen in einer Welt, die vor grossen Herausforderungen steht, Frieden und Wohlergehen für alle zu schaffen.</p>



<p><strong>Psychische Gesundheit</strong><br />Nach Alfred Adler sind das persönliche und gemeinschaftliche Streben nach Beitragen, Gleichwertigkeit und gegenseitigem Respekt zwischen Einzelnen und Gruppen die wichtigsten Voraussetzungen für psychische Gesundheit. Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung mit effektiven Methoden für Prävention und Behandlung von psychologischen und sozialen Problemen bietet die Individualpsychologie konkrete Schritte zur Verbesserung von menschlichen Beziehungen in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz oder in multinationalen Wechselbeziehungen.</p>



<p>Heinz und Roswitha Göltenboth</p>


<hr class="wp-block-separator" />


<ul>
<li id="fn1"><a href="#anker1">[1]</a> Gerald Hüther, Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn, Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 2016, S.18</li>
<li id="fn2"><a href="#anker2">[2]</a> Bedeutung gemäss Duden</li>
<li id="fn3"><a href="#anker3">[3]</a> Joachim Bauer, Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens, Karl Blessing Verlag München, 2015, S.88</li>
</ul>



<p><a href="https://he-institute.ch/individualpsychologie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Mehr zur Individualpsychologie Alfred Adlers</a></p>



<p>&nbsp;</p>The post <a href="https://he-institute.ch/personlichkeitsentwicklung-und-gemeinschaftsgefuhl-aus-sicht-der-individualpsychologie-alfred-adlers/">Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsgefühl aus Sicht der Individualpsychologie Alfred Adlers</a> first appeared on <a href="https://he-institute.ch">HE Institute</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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